Eine Musiknacht ohne Bands ist wie ein Topf ohne Deckel (oder so).
Die 29. Biberacher Musiknacht am Freitag 20.03.2026 ab 20 Uhr wirft ihre langen Schatten voraus:
Damit wir auch im nächsten Jahr wieder ein abwechslungsreiches und interessantes Musikprogramm mit Bands aus Oberschwaben, aber auch der erweiterten Region von Stuttgart bis München, vom Bodensee bis Aalen bieten können, freuen wir uns bei Interesse auf eure Auftritts-Bewerbungen bis zum 20.09.2025 unter bewerbungen@muna-bc.de.
Die interne Auswahldiskussion findet dann im Oktober/November statt, damit hoffentlich ca. Mitte November das Line-up steht.
Weitere Details findet ihr im Reiter "Bewerbungen" oder hier.
Wir freuen uns von euch zu hören.
Pig Ass & The Hoodlums ist Rock’n’Roll, ist crazy, ist so abgedreht, dass man sie kaum beschreiben kann. Daher ist es besser, man überlässt ihnen diese Aufgabe selbst:
„Rock’n’Roll ist unsere Religion, unsere Götter sind die Helden des letzten Jahrhunderts und wir deren Botschafter.
Als Trio präsentieren wir den Rock’n’Roll in seiner ursprünglichsten Form - ein Brückenschlag von den bahnbrechenden Originalen der 50er bis zum Neo-Rockabilly - mit unserem Stempel!“
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Die zugehörige Facebook-Veranstaltung findet ihr hier: https://fb.me/e/2KKw4F5M5
Handverlesene Perlen der Rockgeschichte, die nur nach einem Kriterium ausgesucht sind: Sie müs-sen rocken, rocken und nochmals rocken! Keine Mainstream-Hits, sondern echte Knaller!
Furios dargeboten von Otto Hehl, Andy Köhler (beides Mitglieder der AC/DC-Tribute Band „Powerage“) und dem High-Energy-Drummer Phil Posmyk.
Spannend historische Momentaufnahmen der Musik von Bands wie BLACK SABBATH, KISS, MOTÖRHEAD, ALEX HARVEY, JUDAS PRIEST, DEEP PURPLE, FOO FIGHTERS oder
NIRVANA! Nicht einfach nur gecovert, sondern in Herzblut gegossen!
Ein Muss für alle Vintage-Rock-Fans!
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Die zugehörige Facebook-Veranstaltung findet ihr hier: https://fb.me/e/80wrzYrh2
(Text: Arthur Oehlcke; Fotos: Wolfgang Volz)
Obwohl das Wetter am Vormittag zunächst noch wenig Hoffnung auf ein lauschiges Open-Air- Konzert gemacht hatte, bot am Sonntagabend dann ein bestens gefülltes Stadtgartenrondell den Rahmen für einen Auftritt der Rock- und Metalband „Lakeside“ vom Bodensee. Die Band, die mit großem eigenem Fanclub angereist war, musste zunächst augenzwinkernd einen Irrtum aufklären: Entgegen den Ankündigungen des Veranstalters „Biberacher Musiknacht“ stammen sie nicht aus Konstanz, sondern aus Kressbronn – ein Lapsus, den sie jedoch großmütig verziehen. Unter dem Motto „Kein Schlager! Dafür Rock - Cover so nah wie möglich am Original“ legten sie dann unter Vollgas mit „Are You Gonna Be My Girl“ von Jet los.
Mit Coverversionen u.a. von Linkin Park, Emil Bulls, Bon Jovi, Green Day und Ghost wurde das Rondell zum Rocken gebracht. Power-Frontfrau Leonie Schäffler trieb das Publikum mit unbändiger Energie an und wechselte sich beim Gesang mit Drummer Marcus Sorg ab. Dominik Schaal und Tim Armbruster lieferten sich Gitarrenduelle, während Amon Schmidt am Keyboard und Renée Magg am Bass das Grundgerüst des fetten Sounds stellten.
Auch wenn „Lakeside“ sich eindeutig zur härteren, rockigen Gangart bekennt, fanden sich trotzdem einige melodischere Stücke wie Roxettes „The Look“ oder „Jesus He Knows Me“ von Genesis im Programm. Mit „Wind of Change“ von den Scorpions ließen sie sogar eine Rockballade einfließen, zeigten jedoch mit „Junge“ und „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten und „An Tagen wie diesem“ von den Toten Hosen, dass sie sich durchaus auch in der deutschen Punkrockszene wohlfühlen.
Der Auftritt im Rondell reiht sich bei „Lakeside“ in eine Konzerttour ein, die ihr 10-jähriges Bühnenjubiläum markiert. Anfänglich im kleineren Umkreis unterwegs, erweiterte sich der Einzugsbereich der Band rasch auf überregionale Dimensionen. Auftritte bei Großveranstaltungen wie dem Friedrichshafener Seehasenfest sind inzwischen keine Ausnahme mehr. Dem Biberacher Publikum stellten sie sich bereits bei der Biberacher Musiknacht 2024 vor – ein Auftritt, an den sich Marcus Sorg gerne zurück erinnert. „Im Gemeindehaus St. Martin haben wir damals mit über 4 ½ Stunden unseren längsten Auftritt in der bisherigen Bandgeschichte gespielt. Ihr wart damals schon ein ein klasse Publikum, und heute wieder. Lakeside liebt Biberach!“
Das Publikum dankte ihm dieses Geständnis, indem es noch begeisterter mit der Musik mitging, tanzte und die Texte lauthals mitsang. Die Stimmung steigerte sich unaufhaltsam bis zum Schluss, und spätestens bei „Narcotic“ von Liquido hielt es fast niemanden mehr auf den Bänken: Das Rondell war zum hüpfenden Hexenkessel geworden. Das furiose Finale unter rauchmelderverdächtigem Einsatz von Bühnennebel verlangte dann Band und Publikum noch einmal die letzte Energie ab.
Angefeuert durch den frenetischen Schlussapplaus, legte die Band am Ende bereitwillig Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“ sowie „Nothing Else Matters“ von Metallica als Zugabe nach und verabschiedete sich mit dem Wunsch, bald nach Biberach zurückkehren zu dürfen. Dem Jubel des Publikums nach zu schließen, beruht dieser Wunsch zu 100% auf Gegenseitigkeit.
Die Vorbereitung für die Biberacher Rondellkonzerte 2025 an den sieben Sonntagen in den Sommerferien (03.08. - 14.09.2025) machen gute Fortschritte.
Informationen zum Programm und den beteiligten Bands gibt es hier.
Nach dem großen Erfolg 2025 gibt es den 6. CRAZY BIBER am Samstag 31.01.2026 ab 20 Uhr in der Gigelberghalle Biberach.
Der Biberacher Musiknacht e.V. und die Narrenzunft Biberach e.V. laden erneut ein zu einem Abend mit Live-Musik der CrazyAllstarBand (Rock 'n' Roll, Oldies, Flower-Power und Rock).
Dazu wird es Show-Einlagen geben, für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Es gilt freie Platzwahl, ein permanenter Sitzplatz kann nicht garantiert werden.
Der Vorverkauf der Veranstaltung beginnt im Dezember 2025.
Super Wetter, super Stimmung, super Programm, Superlative – unter diesen Schlagworten lässt sich die Biberacher Musiknacht 2025 zusammen fassen. Was in monatelanger Teamarbeit bis ins Detail geplant und organisiert worden war, entlud sich am Freitagabend in einer Woge fröhlicher Ausgelassenheit über die Stadt.
Stefan Kauschke, Vorsitzender des Vereins, wirft einen mehr als zufriedenen Blick zurück auf die Veranstaltung. „Wir hatten einen hohen Anspruch und haben uns richtig ins Zeug gelegt. Dass die Veranstaltung am Ende wieder einmal so erfolgreich war und so friedlich und reibungslos ablief, das ist das schönste Geschenk, das unser Publikum, unsere Wirte und Bands und wir selbst als Verein uns zum Jubiläum machen konnten.“
Jubiläum heisst konkret: 25 Jahre „Biberacher Musiknacht e.V.“. Nachdem die ersten Musiknächte in Biberach ab 1995 noch durch den Verein „Jugend aktiv“, die Rockinitiative Biberach, Städte Partner Biberach und den Jazzclub Biberach e.V. organisiert wurden, erfolgte dann im Jahr 2000 die Gründung unseres Vereins. Dieser hat sich in erster Linie der Musiknacht verschrieben, veranstaltet jedoch nebenbei auch die Rondellkonzerte in den Sommerferien und seit ein paar Jahren die Neuauflage des „Crazy Biber“ in Zusammenarbeit mit der Narrenzunft Biberach e.V.
Umso erfreulicher also, dass das Jubiläum zu einer ganz besonderen Veranstaltung wurde. „Zum ersten Mal in der Geschichte der Biberacher Musiknacht hatten wir 22 Bands in 19 Lokalen am Start“ so Kauschke, „Das ist insofern bemerkenswert, als dass wir dadurch noch mehr unterschiedliche Musikrichtungen anbieten konnten. Ein stimmiges Konzept zu erstellen und für so viele individuelle Locations dann auch die passende Band zu finden, ist bei der Planung aber schon eine große Herausforderung.“
Dass dabei nicht immer alles glatt läuft, zeigte sich quasi noch auf der Zielgeraden. In buchstäblich letzter Sekunde mussten vergangene Woche noch zwei ausgefallene Bands nachbesetzt werden. Stefan Kauschke nimmt es jedoch gelassen. „Da steigt natürlich im ersten Moment kurz der Blutdruck", gibt Stefan Kauschke zu. "Wir sind zum aber Glück inzwischen so gut mit der lokalen und überregionalen Musikszene vernetzt, dass wir sogar derart kurzfristig einen absolut adäquaten Ersatz finden konnten. So brauchten weder das Publikum noch die betroffenen Wirte auf irgendetwas zu verzichten.“
Das Publikum selbst genoss den Abend offenbar in vollen Zügen und bei bester Laune. Dank der trockenen und frühlingshaft lauen Witterung hatte es über den Abend hinweg insgesamt wieder über 2600 Gäste in die Lokale gezogen. Trotz gut gefüllter Spielstätten und zeitweise dichtem Gedränge vor allem an den Abendkassen kam jedoch nirgendwo Stress auf.
„Genau das schätzen wir an unserem entspannten und musiknacht-erfahrenen Publikum,“ freut sich der Vorsitzende. „Die Leute wissen bereits, wie das Ganze läuft, die kennen sich schon aus. Es ist für uns Organisatoren auch erfreulich, immer wieder dieselben altbekannten Gesichter zu entdecken. Wir haben Gäste, die tatsächlich von Anfang an mit dabei waren!“ Doch nicht nur das Stammpublikum ist den Veranstaltern wichtig, auch die junge Generation soll sich angesprochen fühlen. „Dafür haben wir dieses Jahr unsere Präsenz in den sozialen Medien deutlich verstärkt und mit einer gezielten Bandauswahl gerade der Jugend wesentlich mehr Anreiz geboten.“
Diese Strategie scheint zu verfangen, wie eine Gruppe feiernder Mittzwanziger zeigt, die in der Bürgerturmstraße mit Handy, einer kleinen Box und bester Stimmung Party machte. War etwa das Programm in den Lokalen doch zu langweilig? „Nein, ganz im Gegenteil! Wir müssen nur kurz mal relaxen.“ Wieso das denn? „Wir konnten uns nicht entscheiden. Jeder von uns will eine andere Band sehen, also klappern wir die jetzt einfach alle mal ab. Das ist natürlich schon etwas anstrengend!“ Naja, zur M;usiknacht gehört das quasi dazu...
Ausschnaufen, das war für die Bands des Abends kaum drin. Fünf Stunden fast ununterbrochen Programm zu bieten, ist sogar für bühnenerprobte Gruppen keine Leichtigkeit. Dennoch schienen sich die teilweise weit angereisten Musiker in Biberach recht wohl zu fühlen. Kommentar eines Sängers: „Eine Musiknacht wie diese ist für uns immer eine spannende Situation, weil man nie weiß, was einen erwartet. Aber wir haben sehr schnell herausgefunden, dass die Leute hier einfach klasse drauf sind, gut mitgehen und dass wir ein sehr dankbares Publikum vor uns haben. Für uns ist das natürlich super und gibt uns als Band was zurück. Großes Lob auch an die Organisatoren, das war für die sicher ein Kraftakt!“
Ein Kraftakt, in der Tat, das bestätigt Stefan Kauschke. „Dass wir in der Lage sind, mit einem Team von nicht einmal 20 Leuten eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen, größtenteils selbsttragend und ohne massive öffentliche Zuschüsse, das erfüllt uns schon mit etwas Stolz. Zum Glück haben wir unsere Sponsoren und können zudem auf die Unterstützung von mehr als 80 ehrenamtlichen Helfern an den Abendkassen zählen. Ohne deren Einsatz wäre die Musiknacht nicht machbar.“
Und wie geht es nun weiter? „Wir freuen uns natürlich jetzt schon auf die nächste Musiknacht 2026. Vorher sehen wir uns aber erst mal bei unseren Rondellkonzerten im Sommer wieder. Wir haben da schon mal was vorbereitet...“ schmunzelt Stefan Kauschke. Man darf gespannt sein!
Text: A. Oehlcke
Fotos: W. Volz, H.B. Sick
22 Bands an 19 Locations haben knapp 5 Stunden lang eine abwechslungsreiche Live-Mischung auf die Bühnen der Stadt gebracht.
Ohne die vielen Gäste, Wirte, Bands, Helfer, Sponsoren und Anzeigenkunden wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.
Im Clip ein paar Eindrücke von diesem Jahr.
Die nächste 29. BIBERACHER MUSIKNACHT findet am Freitag 20.03.2026 ab 20 Uhr statt. Gerne schon einmal vormerken.
Wir freuen uns auf euch.
Die Halle bot ein schönes buntes Bild, denn der Großteil war im bunten Look der 60er und 70er Jahre erschienen, Rock’n‘Roll und Boogie Woogie waberte bereits durch die Halle noch vor dem ersten Takt. Drummer Martin „Zeisel“ Gratz und Bass-Man Eugen Ruedel sorgten für den richtigen Drive und Groove, Valentin Stephan an den Tasten von Keyboard und Akkordeon sowie die beiden Gitarristen Karsten Wiesner und Aja Gratz glänzten abwechselnd mit Soli zu den gebotenen Ohrwürmern. Etwa den halben Abend verstärkte Sängerin Alicia Wisterzil die Band. Mit ihrer fantastischen Powerstimme trug sie noch mehr zur musikalischen Bandbreite bei. Und boten dem begeisterten Publikum die großen Hits und Schlagern aus der Flower Power Ära bis hinein in die 90er Jahre, bedienten sich aus der Rockkiste, und trieben den Tanzenden mit Boogie Woogie und Rock’n‘Roll-Songs den Schweiß auf die Stirn. Aber auch die Line Dancers kamen auf ihre Kosten, Schmusesongs wurden zur Beruhigung des Kreislaufs geboten, und selbst ein Walzer durfte nicht fehlen.
Für Auflockerung sorgen die akrobatischen Showeinlagen mit den Beaverettes der TG Biberach und die Dancing Rabbits des TSV Reute zeigten, wie man mit ein bisschen Übung Boogie Woogie tanzt. Und als Überraschung zeigten die Damen der Narrenzunft mit ihrer Showeinlage, dass auch sie etwas zu bieten haben.
Stefan Kauschke zog für die Veranstalter ein positives Resümee: „Erneut war der Crazy Biber eine rundum gelungene Veranstaltung mit glücklichen Gesichtern bei Gästen, Musikern und zufriedenen Veranstaltern. Die exzellente Live-Musik der Crazy Allstar Band mit Sängerin, die begeisternden Show-Einlagen, die vielfach farbenfrohen und fantasievollen Kostüme waren ein verdienter Lohn für die gute Vorbereitung und Zusammenarbeit hinter den Kulissen. Wir freuen uns bereits heute auf den nächsten Crazy Biber am Samstag 31.01.2026.“
Die Musiker selbst kann man bereits bei der Biberacher Musiknacht in unterschiedlichen Band wieder hören, und Aja Gratz hat schon alle Anwesenden zum Auftritt der Crazy Allstar Band beim Schützenfest, beim Tanz auf dem Marktplatz eingeladen.