Biberacher Musiknacht e.V.
 

Zufriedenes Publikum bei der Biberacher Musiknacht.

Kühle Witterung, aber immerhin trocken und windstill. Das waren die Rahmenbedingungen für die 29. Musiknacht in Biberach am vergangenen Freitagabend. Stefan Kauschke, der Vorsitzende des Vereins „Biberacher Musiknacht e.V.“, dem Organisator und Veranstalter des Konzertabends, zieht ein positives Fazit: „Mit rund 2300 Gästen waren leicht weniger Besucher vor Ort als zuletzt und genossen ihre musikalische Tour durch die Lokalitäten. Dabei haben wir erlebt, dass unsere Auswahl an Bands in den Locations vom Publikum wieder gut angenommen wurde. Die Biberacher Musiknacht war erneut die gewohnt friedliche und freudvolle Veranstaltung.“
Dank der beteiligten Wirte konnten 21 Bands in 18 Lokalen an den Start gehen. Die Auswahl der Musikstile und die erhofft passende Zuordnung zum jeweiligen Auftrittsort nahm mehrere Monate in Anspruch. „Wir möchten dem Publikum ein abwechslungsreiches, breites Angebot machen und dabei den Wirten und Bands ebenfalls gerecht werden. Das kommt einem manchmal fast wie die Quadratur des Kreises vor.“




Nicht immer läuft dabei alles nach Plan, Überraschungen sind jederzeit möglich: Am Tag vor der Musiknacht musste eine Band krankheitsbedingt ersetzt werden und auch für ein Lokal wurde innerhalb weniger Wochen Ersatz benötigt. Glücklicherweise kann der Verein auf eine Vielzahl von Kontakten zu Bands und Lokalen zurückgreifen, so dass beide Hürden erfolgreich genommen werden konnten.
Der Lohn für die ganzen Mühen und die Anspannung ist ein zufriedenes Publikum. „Es ist immer wieder schön, wenn wir dann auf der Straße oder in den Lokalen Lob für unsere Arbeit bekommen. Die Leute feiern zusammen mit den Musikern einen entspannten, angenehmen Abend. Immer wieder sind wir von der Stimmung und den Vibes an diesem Abend positiv überrascht. Eine Party über die ganze Altstadt verteilt, Jung und Alt aus dem ganzen oberschwäbischen Raum gemeinsam am Tanzen, Wippen oder einfach nur am Zuhören. Es ist einfach toll, Teil und Anstoß des Ganzen zu sein. Das ist unsere Motivation, dafür lohnt sich der Aufwand.“





Während am frühen Abend manche Spielstätten teilweise etwas schwächer besucht waren, füllten sich diese gegen später zunehmend. Das könnte mit dem Ausgehverhalten der jüngeren Generation zusammenhängen, die häufiger eher etwas später loszieht. „Dies würde uns freuen, denn die Musiknacht braucht nicht nur in der Organisation, sondern eben auch beim Publikum den Nachwuchs.“ Und der ließ sich auch durch die kühle Wetterlage nicht abschrecken, wie ein junger Gast vor dem „Tweety“ erklärte: „Wenn es draußen kalt ist, muss man sich halt in der Kneipe wieder warm tanzen!“ Das dürfte ihm leicht gefallen sein bei der tschechischen Band „Anymen“, die dort mit deftigem Rock dem Publikum mächtig einheizte. Ähnlich ausgelassene Stimmung am Holzmarkt, wo den ganzen Abend über „Paulas Livingroom“ für ein Gedränge in Staibs BrotBar sorgten, aber auch in weiteren Locations wie beispielsweise dem Weißen Turm der Stadthalle mit „High Tension Orchestra“ und im VINOTHEUM mit „Fifty Fingers“ aus Biberach’s italienischer Partnerstadt Asti blieb kein Fuß ruhig.





Am Ende bleibt Stefan Kauschke im Namen des Vereins nur noch der Dank an die Gäste, die beteiligten Gastwirte und Bands, die Sponsoren und Werbekunden und nicht zuletzt dem ganzen Organisationsteam und den freiwilligen Helfern: “Ohne euch könnten wir so eine Veranstaltung nicht aufziehen. Ohne euren Einsatz und eure Unterstützung würde es die Biberacher Musiknacht nicht geben. Vielen herzlichen Dank für euer Engagement!“
Und wie geht es nun weiter? Langeweile wird jetzt nach der Veranstaltung bei den Organisatoren sicher nicht aufkommen, denn es steht bereits die Planung der Biberacher Rondellkonzerte in den Sommerferien an. Hierfür ist wieder ein hochkarätiges und abwechslungsreiches Programm vorgesehen.